L'Interdit von Givenchy bedeutet übersetzt: das Verbotene. Hubert de Givenchy lancierte den ersten L'Interdit 1957 exklusiv für Audrey Hepburn. Sie war der einzige Mensch, der ihn tragen durfte. Das war der Plan. Dann wurde er für alle freigegeben.
Manche Dinge lassen sich nicht aufhalten.
Die Noten
Orangenblüte und Jasmin oben. Frisch, leicht süßlich, fast zart. Dann Tuberose im Herzen. Das ist der Moment, wo L'Interdit seinen wahren Charakter zeigt: voller, sinnlicher, mit echtem Gewicht. Und die Basis? Patchouli, Vetiver, Ambroxan.
Dunkel. Warm. Bleibt stundenlang.
Der Flakon
Schlicht, fast streng. Klar geformtes Glas, minimales Design, das Givenchy-Logo. Kein Schnickschnack. Der Flakon referenziert bewusst das Original von 1957 und macht daraus etwas für heute. Ehrlich gesagt sieht er auf dem Badezimmerregal besser aus als vieles, was doppelt so viel kostet.
Für wen?
Für Frauen, die keine Erklärungen brauchen. Die wissen, was sie wollen, aber es nicht laut sagen müssen. L'Interdit ist kein Duft, der um Aufmerksamkeit bettelt. Er bekommt sie trotzdem.
Das Verbotene hat einen Namen. Und 80 ml reichen lange.