Parfümerie ist überwältigend. Hunderte von Flakons, tausende von Noten, und kein Mensch erklärt dir wirklich, wo du anfangen sollst. Hier ist der kurze Leitfaden, den du dir eigentlich gewünscht hättest.
Die wichtigsten Dufttypen
Frische Düfte sind leicht, oft zitrisch oder aquatisch. Sie funktionieren im Sommer, im Büro, überall wo es nicht zu viel sein soll. Blumige Düfte dagegen setzen auf Rose, Jasmin, Veilchen. Romantisch, oft feminin, immer präsent.
Holzige Düfte sind warm und erdig. Sandelholz, Zedernholz, Vetiver. Sie wirken maskulin und elegant, aber to be fair: sie sitzen auf jeder Haut gut, unabhängig vom Geschlecht. Orientalische Düfte gehen noch weiter: Vanille, Amber, Zimt, Kardamom. Sinnlich, schwer, perfekt für kalte Abende. Und dann gibt es Gourmand-Düfte. Schokolade, Karamell, Tonkabohne. Wer sie liebt, liebt sie wirklich sehr.
Duftfamilien
Zitrusfrüchte sind der klassische Alltagsduft: Bergamotte, Zitrone, Mandarine. Fruchtige Düfte spielen mit Apfel, Pfirsich, Beeren. Verspielt, jugendlich, aber nicht kindisch. Blumige Düfte umfassen die größte Kategorie überhaupt, von der zarten Lilie bis zur schweren Tuberose.
Holzig & Chypre kombiniert Moos, Patchouli und Leder zu etwas, das Tiefe hat. Nicht für jeden, aber wer es versteht, trägt es ein Leben lang. Würzige Düfte mit Pfeffer, Muskat und Nelke gehören in den Herbst und Winter. Ehrlich gesagt riecht man darin einfach besser.
Wie du den richtigen Duft findest
Drei Fragen helfen. Erstens: Wie ist dein Stil? Leicht und frisch oder intensiv und warm? Zweitens: Für welchen Anlass? Ein Duft fürs Büro funktioniert anders als einer für den Abend. Drittens: Welche Jahreszeit? Zitrus und Frucht im Sommer, Holz und Oriental im Winter. Das ist keine Regel, das ist nur Physik: Wärme verstärkt Duft.
Such nicht nach dem perfekten Parfüm. Such nach dem, das zu dir jetzt passt. Der Rest kommt von allein.